Manuelle Lymphdrainage

Dieser Fachbegriff enthält das Wort „Manus“ (lat. Hand) sowie „Lymphe“ (lat. klares Wasser) und „Drainage“ (franz. Ableitung, Abfluss). Damit ist die Therapie gemeint, die sich am besten zum Abtransport der Lymphflüssigkeit bei sogenannten 'lymphostatischen Ödemen' (Schwellungen durch Abflussstörungen am Körper) eignet.

 

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Sanfte Anwendung

Der Therapeut führt kreisende, entspannende Bewegungen auf der Haut des Patienten durch und unterstützt damit die körpereigene Regeneration, um den Abtransport der Flüssigkeit einzuleiten.

Diese Technik ist nicht zu verwechseln mit einer durchblutungsfördernden Massage, bei der deutlich mehr Reibung erzeugt und damit der Kreislauf angeregt wird. Bei einem erhöhten Blutdruck wird weniger Lymphflüssigkeit abtransportiert, als in einem regenerativen Zustand.

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… spürbare Entlastung.

Es handelt sich um eine sehr sanfte und angenehme Behandlung, die dennoch eine effektive und gut spürbare Entlastung für den Patienten bringt.

Spannungsgefühle oder Druckempfindlichkeit können in einem Zeitraum von 3 Wochen auch schon bei einmal wöchentlicher Durchführung reduziert oder gänzlich aufgelöst werden.
Bei schwerwiegenden oder dauerhaften Lymphsystemveränderungen empfiehlt sich eine regelmäßige Entstauung.


Anwendbar z. B. bei

  • Schwellungen und Flüssigkeitsansammlungen vorübergehender Art, z.B. nach operativen Eingriffen, nach Verletzung oder Verwundung (= Traumen), während der Schwangerschaft, bedingt durch prämenstruelle Störungen
  • dauerhafter Flüssigkeitseinlagerung und Schwellungszustände, oft auch mit schmerzhaften Spannungen und Überempfindlichkeit der betroffenen Region 
    • bedingt durch z.B. erbliche/genetische Dispositionen oder
    • nach operativer Entfernung von Lymphknoten (z.B. Mamma Karzionom, Prostata Karzinom, etc.)

Ziel der Therapie ist die Reduktion der indizierten Schwellungen durch Unterstützung des körpereigenen Lymphsystems und die Entlastung des Stoffwechsels.